Connect-Berufseinstiegsmesse im Schützenhof Paderborn (25. - 27.09.2025)

An drei Messetagen bieten fast 200 Ausstellende Praktika, Ausbildungen, Umschulungen und (duale) Studiengänge an.

Herzlich willkommen sind Schülerinnen und Schüler, Eltern, Studierende und alle, die sich beruflich neu orientieren möchten. Dolmetscherinnen und Dolmetscher für die Sprachen Russisch und Deutsch sowie Arabisch und Deutsch bieten Übersetzungsdienstleistungen am Samstag.

Der Eintritt ist kostenfrei.

  • Donnerstag    25.09.2025 von 08.30 bis 16.00 Uhr
  • Freitag            26.09.2025 von 08.30 bis 14.00 Uhr
  • Samstag         27.09.2025 von 10.00 bis 15.00 Uhr
Abbildung (Deutsches Institut für Erinnerungskultur): Das Projektteam mit dem Ensemble des Agnes-Neuhaus-Berufskollegs

Die Kinder der toten Stadt am Agnes-Neuhaus-Berufskolleg

Die Kinder der toten Stadt am Agnes-Neuhaus-Berufskolleg in Büren:

Schülerinnen und Schüler aus zehn Herkunftsländern inszenieren Ausschnitte aus dem Musikdrama über den Holocaust

 

15 Schülerinnen und Schüler einer internationalen Förderklasse, einer Projektklasse und zwei AV-Klassen (AV=“Ausbildungsvorbereitungsklasse“) des Agnes-Neuhaus-Berufskollegs in Büren beschäftigen sich drei Tage lang intensiv mit dem Musikdrama „Die Kinder der toten Stadt“. Dieses handelt von Kindern im Holocaust und vermittelt nicht nur Geschichte sondern ermutigt junge Menschen, verantwortungsvoll gegen Rassismus und Antisemitismus einzutreten. Die Auseinandersetzung mit dem Stück ist gelebte Erinnerungskultur durch Musik. Und genau dafür wurde es erschaffen. Musik als verbindendes Element, das sprachliche, kulturelle und religiöse Grenzen überwindet. Durchgeführt wurde der Workshop von den Initiatoren des Stücks selbst (Idee und Leitung: Dr. Sarah Kass, Komposition: Lars Hesse, Buch und Lied-Texte: Thomas Auerswald). Sie wurden dabei unterstützt von einer Regisseurin (Paulina Neukampf) und einer Gesangslehrerin (Anna Lea Leemhuis). Einige Schülerinnen und Schüler berichteten von eigenen Kriegserfahrungen und teilten ihre Erinnerungen im geschützten Raum während des Workshops. Das Highlight des dreitägigen Workshops war eine Inszenierung von drei Liedern aus dem Drama vor Mitschülerinnen und Mitschülern anderer Klassen. Das Team und das Ensemble waren stolz auf ihr Ergebnis.

Organisiert wurde dieses Schulprojekt vom Deutschen Institut für Erinnerungskultur und gefördert von der Deutschen Postcode-Lotterie.

                                                                                                               

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Infos: www.diekinderdertotenstadt.de

Die Kinder der Toten Stadt

Die Kinder der toten Stadt

Vom 25.06. bis zum 27.06. werden sich Schülerinnen und Schüler des Agnes-Neuhaus-Berufskollegs in einem Theaterworkshop mit Ausschnitten, aus dem Musiktheater „Die Kinder der toten Stadt“ auseinandersetzen.

Das Musiktheaterstück „Die Kinder der toten Stadt“ handelt von Kindern und Jugendlichen im KZ Theresienstadt und setzt sich mit einem authentischen Ereignis auseinander. Das Stück erzählt die Geschichte des Komponisten Hans Krása, der 1944 im KZ Theresienstadt den Befehl erhielt, mit den dort ebenso gefangenen Kindern seine Kinderoper „Brundibar“ zur Aufführung zu bringen.

 

Nach einer Einführung über den sogenannten „Museumskoffer“ zum Thema Holocaust und das Vernichtungslager in Ausschwitz werden die TeilnehmerInnen kleine Videos und aufgezeichnete Berichte eines Zeitzeugen, der als Kind im Ghetto Theresienstadt lebte, anschauen und sich anschließend darüber austauschen. Direkt im Anschluss folgt der praktische Teil des Projekts. Zusammen mit den Autoren des Musikdramas, dem Komponisten, einer Filmregisseurin und einer Gesangslehrerin erarbeiten die SchülerInnen gesanglich und szenisch ein Medley verschiedener Stücke aus dem Musikdrama.

 

Geplant ist auch eine kleine Aufführung des Erarbeiteten für den 27.06. in der Aula des Agnes-Neuhaus-Berufskollegs.