Die Kinder der toten Stadt
Vom 25.06. bis zum 27.06. werden sich Schülerinnen und Schüler des Agnes-Neuhaus-Berufskollegs in einem Theaterworkshop mit Ausschnitten, aus dem Musiktheater „Die Kinder der toten Stadt“ auseinandersetzen.
Das Musiktheaterstück „Die Kinder der toten Stadt“ handelt von Kindern und Jugendlichen im KZ Theresienstadt und setzt sich mit einem authentischen Ereignis auseinander. Das Stück erzählt die Geschichte des Komponisten Hans Krása, der 1944 im KZ Theresienstadt den Befehl erhielt, mit den dort ebenso gefangenen Kindern seine Kinderoper „Brundibar“ zur Aufführung zu bringen.
Nach einer Einführung über den sogenannten „Museumskoffer“ zum Thema Holocaust und das Vernichtungslager in Ausschwitz werden die TeilnehmerInnen kleine Videos und aufgezeichnete Berichte eines Zeitzeugen, der als Kind im Ghetto Theresienstadt lebte, anschauen und sich anschließend darüber austauschen. Direkt im Anschluss folgt der praktische Teil des Projekts. Zusammen mit den Autoren des Musikdramas, dem Komponisten, einer Filmregisseurin und einer Gesangslehrerin erarbeiten die SchülerInnen gesanglich und szenisch ein Medley verschiedener Stücke aus dem Musikdrama.
Geplant ist auch eine kleine Aufführung des Erarbeiteten für den 27.06. in der Aula des Agnes-Neuhaus-Berufskollegs.